Back to the Roots

 

 

Nur max. 4 Teilnehmer.

Analoge Fotografie in Schwarz /Weiß, mit allem was dazu gehört. Von der Filmauswahl über die Entwicklung bis zum fertigen Foto auf Papier.

In meinen anderen Workshops wurde immer wieder gefragt: „wie war das denn früher mit Film statt Speicherkarte?“.

Dadurch entstand die Idee dieses Thema aufzugreifen. ( Das wird lustig)

Auch wenn ihr keine analoge Kamera mehr haben solltet, die bekommt ihr bei mir.

Hier könnt ihr euch zu einem Workshop anmelden.

In der Regel finden meine Workshop´s an Samstagen statt in der zeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

Am 25.04.2020 findet ein Schwarz/Weiss Analog Workshop statt. (max 4 Personen.)

 

Der Betrag muss vier Wochen vor dem Termin im Voraus beglichen werden, er beinhaltet die gesetzliche Mehrwertsteuer.

Bitte Überweist den Betrag an:

Thomas Barth

Postbank

DE88 4401 0046 0263 0924 64

 

 

 

Der grobe Ablauf einer Filmentwicklung sieht so aus:

• Einfädeln des Films in die Spirale, Spirale in Dose einsetzen (absolute Dunkelheit)

• Ab jetzt alles bei Weißlicht:

• Entwicklung

• Zwischenwässerung

• Fixierung

• Schlusswässerung

• Trocknung

• Zuschnitt, Lagerung

Allgemeines

Ein normaler („panchromatischer“) S/W-Film ist für jede Lichfarbe sensibilisiert. d. h. er darf – bis er fixiert ist – nicht den kleinsten Strahl Licht abbekommen. Die Entwicklungsdose muss also bei absoluter Dunkelheit mit dem Film bestückt werden.

Vorbereitung Dose.

• Bereitlegen:

• Film(e)

• Dose mit Spirale, Achsrohr und Deckel

• (Kinder-)Schere für KB-Filme

• evtl. Wechselsack

• Licht ausschalten, alle Fenster abdichten und Ritzen zu anderen Räumen abdecken (oder eben: alles in den Wechselsack stecken)

• Bei KB-Filmen auf jeden Fall eine Schere bereitliegen haben

• Bei völliger Dunkelheit den Film wie oben beschrieben aus der Patrone entnehmen

• Bei KB-Filmen den Filmanfang gerade schneiden und die Ecken abschneiden, so dass er gut durch die Spirale laufen kann.

• Den Filmanfang so in die Spirale einfädeln, dass die Schichtseite nach innen zeigt, also auch so, wie er in der Patrone war. D. h. der Film behält seine Drallrichtung auch in der Spirale. (Gut üben!)

• KB: Den Film am Spulenkern abschneiden.

• Rollfilm: Den Kleber vorsichtig vom Film abziehen oder den Film vor dem Kleber ab- schneiden. Der Kleber saugt sich mit Chemie voll, am Ende möchten Sie aber einen sau- beren Film haben.

 

• Die befüllte Spirale auf die Achse schieben und in die Dose einsetzen.

• Deckel aufsetzen und kontrollieren, ob er korrekt geschlossen ist.

• Jetzt kann das Licht eingeschaltet werden: die Dosen sind so konstruiert, dass die ei- gentliche Verarbeitung bei Tageslicht (Weißlicht) erfolgen kann. Die Dose nicht mehr öffnen, bis der Film fixiert (oder wenigstens eine Minute lang anfixiert) ist!

Vorbereitung Chemie

  • S/W-Filme werden üblicherweise bei genau 20 °C entwickelt. Für diese Temperatur sind auch die Entwicklungszeit-Angaben der Hersteller gemacht.
  • Es lohnt sich, in einem größeren Behälter (ca. 10 Liter) 20 °C-Wasser vorrätig zu halten. Dieses wird zum Ansetzen des Entwicklers verwendet (der ja dann schon gleich 20 °C warm ist) und für die Zwischenwässerung/Endwässerung verwendet.
  • So ergeben sich keine großen Temperaturunterschiede im Prozess. Das ist wichtig, damit der Film nicht leidet. Ein paar Grad Unterschied machen nichts aus, aber bei 10–20 °C Temperaturunterschied kann die Gelatine vor Schreck runzlig werden …
  • Entwickler ansetzen bei genau 20,0 °C (aber bitte die Nachkommastelle nicht so ernst neh- men, auf 0,1 °C muss es nicht stimmen).
  • Fixierer ansetzen bzw. aus der Vorratsflasche entnehmen. Temperatur muss nicht genau 20 °C sein, sollte aber auch nicht viel kälter und auch nicht gerade warm sein.
  • Beide Chemikalien sollten in der für die jeweilige Dose und den zu verarbeitenden Film be- nötigten Menge bereit stehen. Man hat später keine/kaum Zeit, den Fixierer abzufüllen.
  • Beispiel: Jobo UniTank 1520: 1 Kleinbildfilm: 250 ml, 1 Rollfilm 480 ml
  • In den Beipackzetteln zu Entwickler und Fixierer (oder im Internet) nachschauen, wie lan- ge die Chemikalien jeweils wirken sollen.
  • Das ist nur ein kleiner Einblick.